Ein Pärchen hält sich im Arm und läuft einen Weg entlang.

Die ersten Schritte bei einem Todesfall

Was bei einem Todesfall alles getan werden muss

Die Welt scheint stehen zu bleiben, wenn ein naher Angehöriger, ein Freund oder der Partner stirbt. Die emotionale Belastung für die Hinterbliebenen ist oft so groß, dass sie sich in einer regelrechten Schockstarre befinden. Und trotzdem müssen sie sich gerade jetzt um viele Dinge kümmern.

Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass es den Trauernden sehr schwer fällt, sich selbst zu überlegen, was nun alles zu tun ist. Deshalb möchten wir gerne hier eine Liste mit den ersten Schritten nach einem Todesfall zur Verfügung stellen.

• Bei einem Sterbefall Zuhause muss ein Arzt gerufen werden – entweder den Hausarzt anrufen oder den Kassenärztlichen Notdienst 116 117 (bundesweit). Der Arzt stellt den Totenschein aus. Im Krankenhaus oder Pflegeheim kümmern sich die Mitarbeiter darum.

• Die engsten Angehörigen sollten schnell benachrichtigt werden. Sie können helfen und Beistand leisten.

• Der nächste Schritt ist zu schauen, ob der Verstorbene eine Bestattungsverfügung hatte – also seine Wünsche hinsichtlich seiner Beerdigung notiert hat, eine Sterbegeldversicherung oder einen Vorsorgevertrag mit einem Bestattungsinstitut abgeschlossen hat.

• Nun ist es an der Zeit einen Bestatter auszuwählen, bzw. mit dem Bestatter Kontakt aufzunehmen, mit dem der Verstorbene einen Vorsorgevertrag abgeschlossen hat. Vorher am besten in einem Ordner alle wichtigen Unterlagen zusammenstellen:

• Personalausweis
• Geburtsurkunde
• Evtl. Heiratsurkunde
• Evtl. Scheidungsurkunde
• Sterbeurkunde – diese wird vom Bestatter beim zuständigen Standesamt beantragt

• Die Überführung wird der Bestatter veranlassen und beispielsweise auch Behördengänge übernehmen.

• Krankenkasse, Rentenversicherung und Arbeitgeber müssen über den Sterbefall informiert werden.

1. Der laufende Zahlungsverkehr sollte überprüft und ggf. Daueraufträge gestoppt werden.

2. Versicherungen sollten gekündigt werden.

3. Falls der Verstorbene eine Sterbegeldversicherung oder Lebensversicherung hatte, kümmert sich der Bestatter um diese. Bei einer eventuellen Auszahlung können die Kosten für den Bestatter beglichen werden.

4. Ein wichtiger Punkt ist die Planung der Bestattung. Auch das sollte zusammen mit dem Bestatter gemacht werden. Dabei werden folgende Fragen geklärt:

• Wer wird eingeladen? Der engste Familienkreis oder auch Freunde und entfernte Verwandte?
• Soll es eine Traueranzeige geben? Wenn ja, muss diese gestaltet und gebucht werden.
• Wie soll die Bestattung werden? Welche Art der Bestattung wird gewünscht? Welcher Sarg oder welche Urne wird ausgesucht?

• Auch nach der Bestattung kommen noch viele weitere Aufgaben auf die Hinterbliebenen zu:

• den Erbschein beantragen
• das Testament einreichen – falls vorhanden
• das Finanzamt kontaktieren
• evtl. die Wohnung des Verstorbenen kündigen
• evtl. den Haushalt auflösen
• die Grabgestaltung planen
• evtl. das Grabmal in Auftrag geben
• Danksagungen versenden

• Aufgaben die nach der Bestattung von dem Bestatter übernommen werden:

• Kündigung von Verträgen und Abonnements
• Antrag auf Rentenfortzahlung für den Ehepartner

Bei Fragen stehen wir Ihnen als Bestattungsinstitut immer zur Seite und helfen natürlich gerne.